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Nur 25 – 30 % aller Change-Prozesse sind erfolgreich. Gründe für das Scheitern von Veränderungsprozessen können bereits auf der Unternehmensebene vorliegen.
Veränderung bedeutet in der Regel, die eigene Komfortzone zu verlassen, und das kann für Führungskräfte und Mitarbeiter schmerzhaft sein. Daraus ergeben sich Widerstände gegen notwendige Maßnahmen.
In der Folge können sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter Strategien entwickeln, die den Change-Management-Prozess konterkarieren:

Erstaunlicherweise ist auch eine starke Unternehmenskultur oft ein großes Hemmnis, wenn die Orientierung an Wandel dort nicht verankert ist. Auch eine kurzfristige Erfolgsorientierung bremst oft die Bestrebung nach notwendigen Anpassungen aus. Fehlen den Mitarbeitern die Strategie sowie die Ziele einer Neuausrichtung, fehlt somit die Orientierung und damit die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen. Dies ist ebenso deutlich kontraproduktiv für einen funktionierenden Veränderungsprozess.

„In seinem Buch „Flourish“ stellte Prof. Martin Seligman, der Begründer der Positiven Psychologie, 2011 mit dem PERMA-Modell seine Theorie des Well-Beings vor – ein Ansatz, der die fünf Komponenten
P (Positive Emotions), E (Engagement), R (Relationships), M (Meaning) und A (Accomplishment) als Grundlagen für das Aufblühen von Menschen definiert. Die Logik hinter diesem Modell besteht darin, dass messbare und beeinflussbare Faktoren die Basis für das Flourishing bilden und damit auch bestehende Forschung systematisiert werden kann. […]
Aus diesem wissenschaftlich gut untermauertem Theorie wurde das PERMA-Lead-Modell an der Universität in Wien entwickelt. Es genügt ebenfalls den wissenschaftlichen und praktischen Anforderungen, da es bei seiner Konzeption folgende Prämissen berücksichtigt hat:
Zahlreiche Studien haben seitdem einerseits gezeigt, dass PERMA-Lead in der Praxis signifikanten Einfluss auf sehr viele wirtschaftliche Kennzahlen hat. Andererseits fließen die Erkenntnisse aus der Datenmessung ebenfalls in die wissenschaftliche Forschung zurück und tragen dazu bei, dass das Modell permanent weiterentwickelt werden kann.
*s. Dr. Markus Ebner – „Positive Leadership – Mit PERMA-Lead erfolgreich führen“, Wien 2024, S. 82 ff.